IPAI Community Stories
ebm-papst:
Mit KI vom Prototyp
zur Serie
IPAI Community Stories
ebm-papst:
Mit KI vom
Prototyp
zur Serie
- Beschleunigung der Überführung von Prototypen in die Serienreife
- Zeitersparnis in der technischen Kundenbetreuung
Lösung
- Einführung automatisierter KI-Agenten
- Erfahrungsaustausch in der IPAI Community zur Adaption agiler Prozesse
IPAI Mitglied
Seit April 2024
Steckbrief ebm-papst
- Beschleunigung der Überführung von Prototypen in die Serienreife
- Zeitersparnis in der technischen Kundenbetreuung
- Einführung automatisierter KI-Agenten
- Erfahrungsaustausch in der IPAI Community zur Adaption agiler Prozesse
Seit April 2024
- 50% Kühlenergie-Einsparung durch Digitalen Zwilling
- Optimierte Lebensdauer technischer Systeme durch Predictive Maintenance
ebm‑papst Mulfingen GmbH & Co. KGaA & Co. KG
Bachmühle 2
74673 Mulfingen
www.ebmpapst.com
Branche: Maschinenbau (Lüftungs- und Klimatechnik)
Der Ventilatoren-Spezialist ebm-papst optimiert mit Künstlicher Intelligenz seine Produkte und Prozesse. Im IPAI-Netzwerk findet das Unternehmen dafür Partner und Expertise.
Eine hohe Energieeffizienz und Zuverlässigkeit der Produkte: Das spielt für die Kunden von ebm-papst die Hauptrolle beim Kauf von Ventilatoren, die unter anderem in der Industrie und in Rechenzentren eingesetzt werden. Dank moderner Strömungstechnik, Motoren und der elektronischen Ansteuerung der Ventilatoren setzt das Unternehmen mit Hauptsitz in Mulfingen (Baden-Württemberg) schon seit Jahrzehnten weltweit Maßstäbe in Qualität und Effizienz.
Mit der digitalen Systemlösung NEXAIRA und Künstlicher Intelligenz geht ebm-papst einen Schritt weiter: durch einen digitalen Zwilling optimiert die KI-gestützte Lösung den Kühlenergiebedarf in Echtzeit. Dadurch kann bis zu 50% der Kühlenergie beispielsweise in Rechenzentren eingespart werden. Zudem will das Unternehmen die Zuverlässigkeit seiner Produkte durch KI-gestützte Predictive Maintenance weiter verbessern: Wird eine Anomalie vom Ventilator erkannt, so meldet er diese beim Service und schlägt eine Wartung vor. Auf diese Weise kann die Lebensdauer technischer Systeme verlängert werden.
Auch intern nutzt ebm-papst Künstliche Intelligenz. Jüngstes Beispiel ist die geplante Einführung von KI-Agenten in der Kundenbetreuung: Sie sollen in Zukunft interne technische Anfragen selbstständig beantworten und so die Reaktionszeiten von einigen Stunden auf Minuten oder Sekunden verringern. Hier kommt IPAI ins Spiel: In den IPAI SPACES in Heilbronn knüpft ebm-papst Kontakte zu anderen Unternehmen, die vor den gleichen Herausforderungen stehen. „Durch das große Netzwerk am IPAI finde ich immer den richtigen Ansprechpartner“, sagt Eric Martin, Head of AI bei ebm-papst.
Seit 2024 ist ebm-papst als eines der ersten Mitglieder im IPAI und lässt sich von der Startup-Atmosphäre in den IPAI SPACES inspirieren. Sechs Plätze stehen den Mitarbeitern in Heilbronn zur Verfügung, die sich dort in den unterschiedlichsten Formaten mit anderen Unternehmen austauschen können. Eric Martin schätzt besonders die Vielfalt am IPAI und die Möglichkeit, von den Erfahrungen anderer Mitglieder mit ähnlichen Herausforderungen zu profitieren.
„Am IPAI herrscht ein Entrepreneur-Mindset mit hoher Dynamik und viel Experimentierfreude. Darum entwickeln selbst Konzerne und große KMUs hier eine hohe Agilität.“
Eric Martin, Head of AI

Interview mit Eric Martin
Eric, KI hält derzeit Einzug in Eure Produkte und Euer Unternehmen. Welche Rolle spielt IPAI dabei?
Am IPAI tauschen wir uns mit anderen Unternehmen über interessante Anwendungsfelder aus. Gleichzeitig lernen wir, unsere Organisation an die Anforderungen der KI-Entwicklung anzupassen. Ein Schwerpunkt liegt auf bewährten Werkzeuge aus dem Bereich Künstliche Intelligenz, aktuell etwa zu „KI-Agenten“. Die Auswahl ist groß, doch nicht jedes Tool passt zu uns. Hier profitieren wir vom Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen. Darüber hinaus lernen wir viel über den Einsatz von KI in Unternehmensprozessen. Heute ist es vergleichsweise einfach, einen funktionierenden KI-Prototyp zu entwickeln. Für unsere Produkte erwarten wir jedoch deutlich höhere Zuverlässigkeit – ein erheblicher Qualitätssprung. Dafür brauchen wir feste Prozesse, um von Prototypen zu Produkten zu gelangen. Gleichzeitig wollen wir die Freiheit und Kreativität unserer Entwickler nicht unnötig einschränken. Über diese Balance diskutieren wir intensiv am IPAI.
Welche Formate am IPAI findest Du besonders interessant?
Es gibt eine ganze Reihe von Veranstaltungen und Austauschmöglichkeiten, die jeweils ein ganz bestimmtes Ziel haben. An manchen Treffen beteiligen sich alle Unternehmen, und sie dienen eher der Inspiration. Wenn ich hingegen eine ganz spezifische Frage habe, suche ich gezielt ein anderes Unternehmen mit ähnlichen Rahmenbedingungen wie ebm-papst – denn der Prozess für den Übergang vom Prototyp zum Produkt sieht bei einem mittelständischen Unternehmen ganz anders aus als bei einem Großkonzern oder einem Startup. Durch das große Netzwerk am IPAI finde ich immer den richtigen Ansprechpartner. Für spezifische Themen wie Large-Language-Modelle können wir auch „User Circles“ gründen. Und manchmal diskutieren wir tatsächlich ganz spontan in der Kaffeeküche.
Neben den Produkten nutzt Ihr KI auch für interne Prozesse bei ebm-papst. Wie hat Euch IPAI hier geholfen?
Ein gutes Beispiel ist die Einführung von Copilot in unserem Unternehmen. Bei solchen Projekten gibt es viele Gemeinsamkeiten mit den anderen IPAI-Mitgliedern, weil jeder hier vor den gleichen Herausforderungen steht. So wollen auch wir die Produktivität unserer Mitarbeiter steigern, zum Beispiel beim Schreiben von E-Mails oder der Zusammenfassung von Meetings. Dafür nutzen wir den Copilot von Microsoft, und bei der Einführung dieses Tools hat uns das IPAI-Mitgliedsunternehmen Bechtle sehr unterstützt. Bei diesem wie auch bei den anderen Projekten hat sich immer wieder gezeigt: Am IPAI herrscht ein Entrepreneur-Mindset mit hoher Dynamik und viel Experimentierfreude. Darum entwickeln selbst Konzerne und große KMUs hier eine hohe Agilität.


ebm‑papst Mulfingen GmbH & Co. KGaA & Co. KG
Bachmühle 2
74673 Mulfingen
www.ebmpapst.com
Branche: Maschinenbau (Lüftungs- und Klimatechnik)
Der Ventilatoren-Spezialist ebm-papst optimiert mit Künstlicher Intelligenz seine Produkte und Prozesse. Im IPAI-Netzwerk findet das Unternehmen dafür Partner und Expertise.
Eine hohe Energieeffizienz und Zuverlässigkeit der Produkte: Das spielt für die Kunden von ebm-papst die Hauptrolle beim Kauf von Ventilatoren, die unter anderem in der Industrie und in Rechenzentren eingesetzt werden. Dank moderner Strömungstechnik, Motoren und der elektronischen Ansteuerung der Ventilatoren setzt das Unternehmen mit Hauptsitz in Mulfingen (Baden-Württemberg) schon seit Jahrzehnten weltweit Maßstäbe in Qualität und Effizienz.
Mit der digitalen Systemlösung NEXAIRA und Künstlicher Intelligenz geht ebm-papst einen Schritt weiter: durch einen digitalen Zwilling optimiert die KI-gestützte Lösung den Kühlenergiebedarf in Echtzeit. Dadurch kann bis zu 50% der Kühlenergie beispielsweise in Rechenzentren eingespart werden. Zudem will das Unternehmen die Zuverlässigkeit seiner Produkte durch KI-gestützte Predictive Maintenance weiter verbessern: Wird eine Anomalie vom Ventilator erkannt, so meldet er diese beim Service und schlägt eine Wartung vor. Auf diese Weise kann die Lebensdauer technischer Systeme verlängert werden.
Auch intern nutzt ebm-papst Künstliche Intelligenz. Jüngstes Beispiel ist die geplante Einführung von KI-Agenten in der Kundenbetreuung: Sie sollen in Zukunft interne technische Anfragen selbstständig beantworten und so die Reaktionszeiten von einigen Stunden auf Minuten oder Sekunden verringern. Hier kommt IPAI ins Spiel: In den IPAI SPACES in Heilbronn knüpft ebm-papst Kontakte zu anderen Unternehmen, die vor den gleichen Herausforderungen stehen. „Durch das große Netzwerk am IPAI finde ich immer den richtigen Ansprechpartner“, sagt Eric Martin, Head of AI bei ebm-papst .
Seit 2024 ist ebm-papst als eines der ersten Mitglieder im IPAI und lässt sich von der Startup-Atmosphäre in den IPAI SPACES inspirieren. Sechs Plätze stehen den Mitarbeitern in Heilbronn zur Verfügung, die sich dort in den unterschiedlichsten Formaten mit anderen Unternehmen austauschen können. Eric Martin schätzt besonders die Vielfalt am IPAI und die Möglichkeit, von den Erfahrungen anderer Mitglieder mit ähnlichen Herausforderungen zu profitieren.
„Am IPAI herrscht ein Entrepreneur-Mindset mit hoher Dynamik und viel Experimentierfreude. Darum entwickeln selbst Konzerne und große KMUs hier eine hohe Agilität.“
Eric Martin, Head of AI
Eric, KI hält derzeit Einzug in Eure Produkte und Euer Unternehmen. Welche Rolle spielt IPAI dabei?
Am IPAI tauschen wir uns mit anderen Unternehmen über interessante Anwendungsfelder aus. Gleichzeitig lernen wir, unsere Organisation an die Anforderungen der KI-Entwicklung anzupassen. Ein Schwerpunkt liegt auf bewährten Werkzeuge aus dem Bereich Künstliche Intelligenz, aktuell etwa zu „KI-Agenten“. Die Auswahl ist groß, doch nicht jedes Tool passt zu uns. Hier profitieren wir vom Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen. Darüber hinaus lernen wir viel über den Einsatz von KI in Unternehmensprozessen. Heute ist es vergleichsweise einfach, einen funktionierenden KI-Prototyp zu entwickeln. Für unsere Produkte erwarten wir jedoch deutlich höhere Zuverlässigkeit – ein erheblicher Qualitätssprung. Dafür brauchen wir feste Prozesse, um von Prototypen zu Produkten zu gelangen. Gleichzeitig wollen wir die Freiheit und Kreativität unserer Entwickler nicht unnötig einschränken. Über diese Balance diskutieren wir intensiv am IPAI.
Welche Formate am IPAI findest Du besonders interessant?
Es gibt eine ganze Reihe von Veranstaltungen und Austauschmöglichkeiten, die jeweils ein ganz bestimmtes Ziel haben. An manchen Treffen beteiligen sich alle Unternehmen, und sie dienen eher der Inspiration. Wenn ich hingegen eine ganz spezifische Frage habe, suche ich gezielt ein anderes Unternehmen mit ähnlichen Rahmenbedingungen wie ebm-papst – denn der Prozess für den Übergang vom Prototyp zum Produkt sieht bei einem mittelständischen Unternehmen ganz anders aus als bei einem Großkonzern oder einem Startup. Durch das große Netzwerk am IPAI finde ich immer den richtigen Ansprechpartner. Für spezifische Themen wie Large-Language-Modelle können wir auch „User Circles“ gründen. Und manchmal diskutieren wir tatsächlich ganz spontan in der Kaffeeküche.
Neben den Produkten nutzt Ihr KI auch für interne Prozesse bei ebm-papst. Wie hat Euch IPAI hier geholfen?
Ein gutes Beispiel ist die Einführung von Copilot in unserem Unternehmen. Bei solchen Projekten gibt es viele Gemeinsamkeiten mit den anderen IPAI-Mitgliedern, weil jeder hier vor den gleichen Herausforderungen steht. So wollen auch wir die Produktivität unserer Mitarbeiter steigern, zum Beispiel beim Schreiben von E-Mails oder der Zusammenfassung von Meetings. Dafür nutzen wir den Copilot von Microsoft, und bei der Einführung dieses Tools hat uns das IPAI-Mitgliedsunternehmen Bechtle sehr unterstützt. Bei diesem wie auch bei den anderen Projekten hat sich immer wieder gezeigt: Am IPAI herrscht ein Entrepreneur-Mindset mit hoher Dynamik und viel Experimentierfreude. Darum entwickeln selbst Konzerne und große KMUs hier eine hohe Agilität.





