IPAI Community Stories

Veigel:
Der KI-Fahrlehrer

IPAI Community Stories

Veigel:
Der KI-
Fahr-
lehrer

Herausforderung

Die Fahrschulausbildung individuell auf die Schüler zuschneiden – und in Zukunft das gesamte Bildungssystem revolutionieren.

Lösung

Kooperation mit anderen IPAI-Unternehmen und täglicher Austausch der KI-Experten in den verschiedenen Netzwerken in den IPAI Spaces.

KI-VISION

Mit individualisiertem Lernen das Potenzial jedes Menschen ausschöpfen – zuerst in den Fahrschulen, später auch in allgemeinen Schulen.

Steckbrief Veigel

Die Fahrschulausbildung individuell auf die Schüler zuschneiden – und in Zukunft das gesamte Bildungssystem revolutionieren.

Kooperation mit anderen IPAI-Unternehmen und täglicher Austausch der KI-Experten in den verschiedenen Netzwerken in den IPAI Spaces.

Mit individualisiertem Lernen das Potenzial jedes Menschen ausschöpfen – zuerst in den Fahrschulen, später auch in allgemeinen Schulen.

+55% Betreuungskapazität für Fahrlehrer im Jahr

Veigel GmbH + Co. KG

Verrenberger Weg 36
74613 Öhringen
www.veigel-automotive.de

Branche: Bildung (Fahrschulen)
IPAI Member seit September 2024

Vor 100 Jahren hat Veigel die Doppelbedienung für Fahrschulautos erfunden. Jetzt will das IPAI-Mitgliedsunternehmen mit KI die Bildung auf eine neue Stufe heben.

Fast die Hälfte aller Fahrschüler fällt durch die Theorie-Klausur, und mehr als ein Drittel besteht die praktische Prüfung nicht. Kein Wunder: Die überlasteten Fahrlehrer haben keine Zeit und keine Werkzeuge, um auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Schüler einzugehen. Das Unternehmen Veigel aus Öhringen (Baden-Württemberg) will das ändern – und zwar mit Künstlicher Intelligenz: Seine App „SYNPLI BUDDY“ stellt den Fahrschülern eine KI-basierte Echtzeit-Analyse und Auswertung jeder Fahrstunde zur Verfügung. Acht Kameras erfassen dafür die Umgebung. Markiert der Fahrlehrer eine kritische Situation, erstellt die KI automatisch einen 20-sekündigen Videoclip, analysiert das Fahrverhalten und verknüpft den Fehler direkt mit den passenden Theorie-Lerninhalten. Und weil das System die Schwächen aller Fahrschüler genau kennt, kann es mit KI-Hilfe Lerngruppen zusammenstellen, in denen gezielt an den Defiziten gearbeitet wird.


+55%

Betreuungskapazität für Fahrlehrer im Jahr

Über die neuesten KI-Trends und die Erfahrungen anderer Unternehmen informiert sich Veigel seit 2024 in den IPAI SPACES. „Alle wollen dort voneinander lernen und teilen ihr Wissen miteinander“, berichtet Veigel-Geschäftsführer Jann Hendrik Swyter. „So kommen wir schneller an unser Ziel: mit individualisiertem Lernen das Potenzial jedes Menschen auszuschöpfen.“ Permanente Innovation gehört zur DNA des Unternehmens: 1925 erfand es die weltweit erste Doppelbedienung, mit der Fahrlehrer in brenzligen Situationen eingreifen können. Seit 2000 produziert und optimiert Veigel auch Bedienhilfen für Menschen mit Behinderung. Heute gehören neben der BUDDY-App auch Fahrsimulatoren zum Produktportfolio, mit deren Hilfe die Fahrschüler in virtuellen Welten günstig und risikolos üben können.

Schon heute denkt Veigel intensiv darüber nach, welchen Einfluss beispielsweise das autonome Fahren ab circa 2040 auf seinen Markt haben wird – und wie man die bereits gewonnenen Erkenntnisse auch über die Fahrschulen hinaus nutzen könnte. Denn KI hat das Potenzial, das Bildungswesen generell zu revolutionieren: Statt alle Menschen über einen Kamm zu scheren, könnte Künstliche Intelligenz jedem Einzelnen ein maßgeschneidertes Lernangebot machen und so den Unterricht auf eine völlig neue Stufe heben. Im Interview berichtet Swyter, warum gerade das IPAI für Veigel eine so große Rolle bei seinen ambitionierten Projekten spielt.

„Dieser Wissensaustausch hilft uns enorm, die nächsten Schritte hin zu einer zeitgemäßen Ausbildung von Menschen zu gehen – zuerst in Fahrschulen, später im gesamten Bildungsbereich.“

Jann Hendrik Swyter, Veigel-Geschäftsführer

Jann Hendrik, von der mechanischen Doppelbedienung zu KI-basierten Lernsystemen: Wo steht Ihr gerade auf Eurer Reise?

In den letzten 100 Jahren haben wir viel Know-how in den Bereichen Mechanik und Mechatronik aufgebaut. Beim Thema KI waren wir hingegen „Greenhorns“. Gleichzeitig hatten wir aber eine Vision und viele konkrete Ideen für den Einsatz dieser neuen Technologie. So wollten wir zum Beispiel ein eigenes Large Language Model aufbauen. Darum suchten wir einen Ort, wo wir möglichst schnell möglichst viel über alle Facetten der Künstlichen Intelligenz lernen und Feedback von anderen Unternehmen bekommen können. In den IPAI SPACES steht genau diese Schwarmintelligenz im Mittelpunkt: Alle wollen dort voneinander lernen und teilen ihr Wissen miteinander. So kommen wir schneller an unser Ziel: mit individualisiertem Lernen das Potenzial jedes Menschen auszuschöpfen.

Bitte gib uns konkrete Beispiele für die Zusammenarbeit in den IPAI SPACES!

Wir haben uns beispielsweise als Unternehmen mit Applied AI und Aleph Alpha vernetzt, um einen eigenen KI-Bereich bei Veigel aufzubauen und unsere Mitarbeiter zu schulen. Daneben tauschen sich unsere KI-Entwickler am IPAI täglich auf der Coding-Ebene mit Kollegen vor Ort aus, denn es ist fast immer jemand von Veigel in unserem Büro in Heilbronn. Dieser Wissensaustausch hilft uns enorm, die nächsten Schritte hin zu einer zeitgemäßen Ausbildung von Menschen zu gehen – zuerst in Fahrschulen, später im gesamten Bildungsbereich.

Künstliche Intelligenz ist an vielen Orten ein zentrales Thema. Was macht die IPAI SPACES in Heilbronn so besonders?

Hier ist alles ausschließlich auf Künstliche Intelligenz gemünzt – von den Events und Netzwerken über das sehr kompetente IPAI-Team bis hin zu den Mitgliedern, die aus den verschiedensten Branchen stammen. Genau ein solches Netzwerk brauchen wir, um unsere Vision von der perfekten App für Fahrschulen umsetzen zu können. Denn in den IPAI SPACES gibt es viele Netzwerke, in denen wir von den Erfahrungen anderer profitieren und passende Kooperationspartner für die KI-Entwicklung finden können.

VEIGEL GmbH & CO. KG

Verrenberger Weg 36
74613 Öhringen
www.veigel-automotive.de

Branche: Bildung (Fahrschulen)
IPAI Member seit September 2024

Vor 100 Jahren hat Veigel die Doppelbedienung für Fahrschulautos erfunden. Jetzt will das IPAI-Mitgliedsunternehmen mit KI die Bildung auf eine neue Stufe heben.

Fast die Hälfte aller Fahrschüler fällt durch die Theorie-Klausur, und mehr als ein Drittel besteht die praktische Prüfung nicht. Kein Wunder: Die überlasteten Fahrlehrer haben keine Zeit und keine Werkzeuge, um auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Schüler einzugehen. Das Unternehmen Veigel aus Öhringen (Baden-Württemberg) will das ändern – und zwar mit Künstlicher Intelligenz: Seine App „SYNPLI BUDDY“ stellt den Fahrschülern eine KI-basierte Echtzeit-Analyse und Auswertung jeder Fahrstunde zur Verfügung. Acht Kameras erfassen dafür die Umgebung. Markiert der Fahrlehrer eine kritische Situation, erstellt die KI automatisch einen 20-sekündigen Videoclip, analysiert das Fahrverhalten und verknüpft den Fehler direkt mit den passenden Theorie-Lerninhalten. Und weil das System die Schwächen aller Fahrschüler genau kennt, kann es mit KI-Hilfe Lerngruppen zusammenstellen, in denen gezielt an den Defiziten gearbeitet wird.

Über die neuesten KI-Trends und die Erfahrungen anderer Unternehmen informiert sich Veigel seit 2024 in den IPAI SPACES. „Alle wollen dort voneinander lernen und teilen ihr Wissen miteinander“, berichtet Veigel-Geschäftsführer Jann Hendrik Swyter. „So kommen wir schneller an unser Ziel: mit individualisiertem Lernen das Potenzial jedes Menschen auszuschöpfen.“ Permanente Innovation gehört zur DNA des Unternehmens: 1925 erfand es die weltweit erste Doppelbedienung, mit der Fahrlehrer in brenzligen Situationen eingreifen können. Seit 2000 produziert und optimiert Veigel auch Bedienhilfen für Menschen mit Behinderung. Heute gehören neben der BUDDY-App auch Fahrsimulatoren zum Produktportfolio, mit deren Hilfe die Fahrschüler in virtuellen Welten günstig und risikolos üben können.

Schon heute denkt Veigel intensiv darüber nach, welchen Einfluss beispielsweise das autonome Fahren ab circa 2040 auf seinen Markt haben wird – und wie man die bereits gewonnenen Erkenntnisse auch über die Fahrschulen hinaus nutzen könnte. Denn KI hat das Potenzial, das Bildungswesen generell zu revolutionieren: Statt alle Menschen über einen Kamm zu scheren, könnte Künstliche Intelligenz jedem Einzelnen ein maßgeschneidertes Lernangebot machen und so den Unterricht auf eine völlig neue Stufe heben. Im Interview berichtet Swyter, warum gerade das IPAI für Veigel eine so große Rolle bei seinen ambitionierten Projekten spielt.

 

„Dieser Wissensaustausch hilft uns enorm, die nächsten Schritte hin zu einer zeitgemäßen Ausbildung von Menschen zu gehen – zuerst in Fahrschulen, später im gesamten Bildungsbereich.“

Jann Hendrik Swyter, Veigel-Geschäftsführer

 

Jann Hendrik, von der mechanischen Doppelbedienung zu KI-basierten Lernsystemen: Wo steht Ihr gerade auf Eurer Reise?

In den letzten 100 Jahren haben wir viel Know-how in den Bereichen Mechanik und Mechatronik aufgebaut. Beim Thema KI waren wir hingegen „Greenhorns“. Gleichzeitig hatten wir aber eine Vision und viele konkrete Ideen für den Einsatz dieser neuen Technologie. So wollten wir zum Beispiel ein eigenes Large Language Model aufbauen. Darum suchten wir einen Ort, wo wir möglichst schnell möglichst viel über alle Facetten der Künstlichen Intelligenz lernen und Feedback von anderen Unternehmen bekommen können. In den IPAI SPACES steht genau diese Schwarmintelligenz im Mittelpunkt: Alle wollen dort voneinander lernen und teilen ihr Wissen miteinander. So kommen wir schneller an unser Ziel: mit individualisiertem Lernen das Potenzial jedes Menschen auszuschöpfen.

Bitte gib uns konkrete Beispiele für die Zusammenarbeit in den IPAI SPACES!

Wir haben uns beispielsweise als Unternehmen mit Applied AI und Aleph Alpha vernetzt, um einen eigenen KI-Bereich bei Veigel aufzubauen und unsere Mitarbeiter zu schulen. Daneben tauschen sich unsere KI-Entwickler am IPAI täglich auf der Coding-Ebene mit Kollegen vor Ort aus, denn es ist fast immer jemand von Veigel in unserem Büro in Heilbronn. Dieser Wissensaustausch hilft uns enorm, die nächsten Schritte hin zu einer zeitgemäßen Ausbildung von Menschen zu gehen – zuerst in Fahrschulen, später im gesamten Bildungsbereich.

Künstliche Intelligenz ist an vielen Orten ein zentrales Thema. Was macht die IPAI SPACES in Heilbronn so besonders?

Hier ist alles ausschließlich auf Künstliche Intelligenz gemünzt – von den Events und Netzwerken über das sehr kompetente IPAI-Team bis hin zu den Mitgliedern, die aus den verschiedensten Branchen stammen. Genau ein solches Netzwerk brauchen wir, um unsere Vision von der perfekten App für Fahrschulen umsetzen zu können. Denn in den IPAI SPACES gibt es viele Netzwerke, in denen wir von den Erfahrungen anderer profitieren und passende Kooperationspartner für die KI-Entwicklung finden können.